Mittwoch, 17. Juli 2013
EPON, T
EPON; Organisation zur Unterstützung des Staates. Manche Leute nennen es auch „Notreserve“, weil es einen Teil des staat. Geldes lagert. Zudem zeichnet es alle Notfallpläne auf, die je geschlossen wurden. Es ist ein Überwachungsorgan des Staates

1.
Ich friere nicht
Ich blute nicht
Ich esse nicht
Ich trinke nicht
Ich fühle nicht
Ich schlafe nicht
Und ich sterbe nicht ohne euch.
Und mein Name ist nicht Pinocchio.
EPON, wenn ich diesen Namen nur höre muss ich schon kotzen. Doch leider geschieht so was in dieser Welt sehr oft. Organisationen werden gegründet und vom Staat überprüft. Da tun sie noch so unschuldig und klein, wir können kein Wässerchen trüben. Nach der Kontrolle lässt die Regierung die Zügel locker und hinter ihren Rücken passieren schlimme Dinge. Zum Beispiel Mord, unerklärliche Unfälle, Entführungen. Ganz beliebt ebenso: Drogenhandel mit der Unterwelt, betrug, schlimme Bedingungen bei Massenproduktion, Geldwäscherei, Misshandlung an Menschen!

Um nur eines zu wiederholen: ich könnte kotzen.
EPON nutz schon seit Jahrzehnten dieses Muster. Ab und zu findet man dann einen Konzern, der dann völlig von ihm abhängig wird. EPON war in seiner Anfangsphase ein Lamm, mutierte zum Hai, der andere, neuere und unschuldigere Firmen angriff und versenkte. Heute findet man EPON bei Adidas, Mercedes, McDonald’s oder H&M. auf jeder Werbung steht unter eigenem Markenlogo noch ganz klein EPON. Ja EPON war ein ganz gemeiner Hai, der von unschuldig auf brutal aufgefahren war.
Einzig Bankunternehmen blieben verschont, sie haben EPON schon ganz am Anfang kalt gelassen. Ihnen kann man als Einzigen vertrauen.



EPON
Der Mythos eines Handytraumas.


Habe ich schon erwähnt, das EPON ursprünglich Handys hergestellt hat? der Gründer soll angeblich erst einmal ein Handy auf den Kopf bekommen haben, ehe es aus EPON etwas fieses gemeines wurde.
Heute entwickelt es einfach alles, von Handys, Waschmaschinen, Computer bis hin zu Windeln und Baby- Brei. Das Ministerium für Kultur und Sport überlegt schon in der Hauptstadt ein EPON-Museum zu bauen, als Geschenk zum fünfzig-jährigen Jubiläum. Verrückt, verrückter, am verrücktesten. Die Menschheit ist echt so bescheuert, als Belohnung für diese Idee bekommt die Person, die das mit dem Museum vorgeschlagen hat, eine Medaille. Er steht seit etwa drei Stunden nach der Verleihung ganz oben auf meiner Abschussliste. Mit einem Klicken wird das Gewehr geladen, in die große Sporttasche gelegt und sie zog einen Wintermantel an, um nicht voll von EPON-Kunstschnee berieselt zu werden.

Das was nicht mit dem Wetter mehr stimmt, weiß man schon seit mehr als zweihundert Jahren. Unserer Kalenderberechnung nach ist heute der neunundzwanzigste Dezember, damit mehr Weihnachtsfeeling aufkommt, hat EPON ein paar eigene Schneemaschinen aufgestellt, die jetzt einen Stau verursacht haben und ein Riesengedränge bei den Geschäften für Winterpullis.
Schweißdrüsen haben die meisten nicht mehr, als zum ersten Mal, zehn Jahre nachdem das Institut für Wetter auf Befehl der Regierung hin, das Wetter regelt, wurde ein Mädchen ohne Schweißdrüsen geboren, Jahre davor sind sie verkümmert. Sie hat Kinder ohne Ende bekommen. Diese haben ebenso Kinder ohne Ende bekommen und immer so weiter, die Schweißdrüsenlosigkeit hat sich so immer weiter vererbt. Tja, immerhin hat die Weltbevölkerung immer noch eine Nase, doch das Institut für menschliche Zukunft errechnet sich gerade, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit eines Tages Menschen ohne Nasen geben wird. Gruselig. Vielleicht wird aber von der Gesellschaft toleriert, keine Nase zu haben.
Oh, ich drifte vom Thema ab. Nun zu meinem Plan gegen EPON. Einen nach den anderen eliminieren. Daran denke ich immer, wenn ich dieses falsch Grinsen im Fernsehen sehen muss.
Ich bin arbeitslos, habe eine solide feste Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau erhalten und habe noch nicht meine wahre Liebe gefunden. Jetzt setzte ich es mir zum Ziel, diese Organisation zu zerstören. Nicht aus Rache, Rebellion oder einfach, weil ich krank bin. Mir ist todlangweilig und im Moment gehen sie, der gesamte Konzern mit seinem Trallallala, mir am gewaltigsten auf die Nerven.
O.K. ihr kennt mich noch nicht gut genug, von wo solltet ihr wissen was ich alles weiß? Ich bin dazu verdammt bis ans Ende eurer Tage mit euch zu leben. Mit Menschen.
Von wo solltet ihr wissen, dass es euch nicht schon zum zweiten Mal gibt? Ja, nach euren Wissenschaftlern war zuerst nichts, dann den Urknall und dann war da Universum und so weiter. Aber:
wisst ihr was vorher war?
Nein.
Aber ich weiß es.
Ich weiß alles, und gerade das brennt sich mir jeden Tag schmerzlich ins Gedächtnis, ich versuche zu vergessen, doch noch nicht mal Alkohol ist eine Lösung für mich, Andere Drogen bringen nichts, die Welt ist doof.
Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, bei meinen Plänen und eins muss ich euch noch ans Herz legen: ich hasse euch.
Draußen stapft sie durch diesen Schnee, durch eine ganz normale Stadt. Sie weiß noch nicht genau, wo sie anfangen soll, aber eins muss dabei herauskommen, eine Menge Radau. Packt die Waffe aus ihrer Tasche, verflucht den verdammten Reißverschluss und zielt damit auf ein Geschäft, das Fernseher verkauft, die gerade ein Interview mit dem Chef von EPON zeigt. Das übliche Gesülze war kaum erträglich: konnten sie es sich vorstellen, dass aus ihrem kleinen Geschäft ein solch großer Konzern werden konnte? Haben sie noch Angst vor Handys? Was sind ihre Zukunftspläne und wie beurteilen sie die jetzige Lage, als Ministerin Blablabla mit Ratsherrschaft Schwuppdiwupp für mehr als drei Stunden verschwanden und dann ziemlich heiter und gelöst auftauchten. Ministerin Blablabla war mit ihm verlobt gewesen. Oder ist es noch. So ganz blicke ich manchmal in solchen Sachen nicht durch.
Jetzt splittern Fensterscheiben, es kommen keine Menschen auf mich zu gerannt, sie werden nämlich in ihren Autos von Robotern chauffiert und unterhalten sich mit ihren Freunden für die nächste Dinner-Party, oder bereden Dinge mit ihrem Arbeitgeber, oder lassen sich von ihren Eltern über die Probleme des Alterns aufklären. Bemerken tut sie eigentlich keiner. Das Klirren und der Knall ergeben einen sehr schönen Rhythmus. Doch dann wird der Takt durch das misstönende Sirren und Heulen der Polizeisirene gestört. Schleunigst weg hier!



2.

Der Junge aus dem schnuckligen Reihenhaus gegenüber dem Fernseher-Geschäft sieht das Ganze. Plötzlich fragt er sich, warum sie nicht die Leute abschoss. Da begriff er plötzlich wahre Macht. Tun zu können was man wollt. Ein Schauer durchrieselte ihn. Reiche und gefährlich Bösewichte konnten fasst am Ende der Filme im Fernsehen dasselbe mit dem Helden tun. Doch war die Frau gerade eben böse gewesen? Sie wirkt eher ängstlich, als zwinge sie jemand. Und dann sah sie nur furchtbar wütend aus, so wie die fiesen Typen im Film, wenn der Held sie überlistete.
O. K., Leute, ich muss euch wieder was gestehen: sie haben mich geschnappt. EPON. In einer weiteren Hintergasse haben sie auf mich gewartet. Und zack, ehe ich EPON sagen konnte war ich schon verschnürt und im Laster. Als sie mich rausließen wusste ich nicht mehr, wo ich war. So ein LKW hat ja bekanntlich keine Fenster. Ich schätze irgend so ein reiches EPON-Viertel, wo man in goldenen Badewannen badet und man wegen seines mit Diamanten besetztem Gebiss beneidet wird. Und bei einem Spaziergang wird nicht gelaufen, sondern man wird gefahren von einem Chauffeur. Also war ich in einem reichen Schnösel-Haus auf dem Sofa, schweigend. Sobald ich den Fadenzieher kennenlernen würde, oh ja, dann würde der was von mir zu hören bekommen. Ein sehr ernst aussehender Typ kam in das Zimmer. Innerlich nannte ich ihn schon Ernst.
Er setzte sich mir gegenüber auf einem sehr zierlichen Hocker aus Elefantenhodenhaut.
Ernst war sehr ernst, groß und breit. Bei seinem Kurzhaarschnitt konnte man das Headset sehen, über das er seine Befehle erhielt und er auch Anweisungen erteilen konnte.
Aber er war nicht der Fadenzieher. So schwieg sie auf alle seine Fragen. „Weißt du wer wir sind?“, fragte Ernst und sie schwieg. Hinter Ernst kamen noch zwei jüngere Security rein, auch in schwarzer Kleidung. In Filmen sind es Anzüge, damit es professionell aussieht, aber die Realität ist oft eine andere. Er nannte ihren Namen, als sei er Blei im Mund „Wir wissen alles über dich. Deinen Namen deine Adresse, wie viele Delikte du schon begangen hast, wer deine Freunde sind, welche Unterwäsche du vor zehn Jahren gekauft hast und sonst noch einiges mehr.“ Kommentarlos ließ sie das an sich vorübergleiten. Sie wollte nicht dass er sie fassungslos sah, es wäre ein moralischer Sieg gewesen. „Du hast heute etwas sehr Gefährliches getan, weißt du worauf ich hinaus will?“ er nannte ihren verhassten Namen. „Verdammt, du hättest die Passanten auf der Straße töten können. Denk an die Mitmenschen um dich herum. Denk mal was passieren wird, wenn eine Mutter dabei gestorben wäre, die fünf Kinder hatte. Aus fröhlich lachenden und spielenden Kindern werden Schweigsame, die in einer Ecke sitzen, die Beine fest an ihre Körper gepresst.“ er holte einmal tief Luft und redete mit tiefer Stimme weiter. „Und aus solchen verletzten Kindern werden Jugendliche, die mit allen und allem Probleme haben und was sollen wir mit ihnen tun, wenn sie keine solide Schulbildung haben, weil sie gerade keine Lust hatten, oder nach einem Koma-Saufen bewusstlos in der Küche rumlagen, als die Schule anfing. Und das nicht erst seit ein paar Tagen, sondern ihr ganzes Leben lang. Verstehst du nicht?"
Es war ihm unbegreiflich, sie schien durch ihn hindurchzuschauen und alles was er sprach abzublocken, innerlich. Sie reagierte nicht auf die Wort Kinder, oder Mutter. Und das obwohl sie eine Frau war.
" Solche Leute werden eines Tages mal Amok laufen, weil sie nie zufrieden mit ihrem Leben waren, weil sie merken das das Leben keinen Sinn mehr hat, nehmen sie sich auch noch das Leben. Wir haben hier schon genug Probleme im Staat, wir brauchen nicht mehr.“ Ich glaube dieses Gespräch war schon vorbereitet gewesen, doch irgendwie fehlen hier Bilder von Kindern, die auf der Straße hungern, oder welche von Großstadt-Slums. Oder auch sonst welche. Vielleicht von Alkohol, oder Drogen. Sie fing an zu glauben, es sei abgekartetes Spiel, doch irgendwie war etwas schief gegangen. Ich musste nur noch herausfinden was, dann wüsste ich auch den Komplott und könnte den Spieß gerade umdrehen. Ich lasse, ich nicht gerne manipuliert werde. Überhaupt nicht. „Du tust ja so, als wüsste ich nicht, dass es Armut gibt. Ich lebe in einem Slum, du Drecksack und sitze nicht auf goldene Eier und warte, dass daraus was schlüpft. Warum erzählst du mir das, du solltest raus auf die Straße gehen, hier. Vielleicht finden die reichen Herren ja Zeit und hören dir zu, ehe sie dich aufgrund von Volksaufhetzung einknasten, wo ich vor sechs Jahren saß und letztes Jahr erst entlassen worden bin!“ Sie wollte dieses Arsch provozieren. Sie hatte gedacht, dass sie diese Sache mit heiler Haut überstehen könnte.
Erstens ist er ein Arsch und zweitens werde ich diese Sache nicht mit heiler Haut überstehen, ich glaube, es wird gleich etwas noch schlimmeres kommen. Viel schlimmer.
Ein weißer schmaler Streifen am linken Ringfinger, ein Tattoo, man kann es ganz knapp am Halsausschnitt hervorlugen sehen. Ein blick auf seine Schuhe, verrät mir, dass er Springerstiefel mit Stahlkappen in Größe dreiundvierzig trug. Die Schuhgröße war in Ordnung, doch bei Stahlkappen konnte ich ihm unmöglich auf seine affektierten Füße treten.
„O.K., ich entschuldige mich dafür, dass ich fremd gegangen bin, aber du hattest mich ja so verletzt.“, fing ich an in meinem größten Zicken-Ton, den ich überhaupt anschlagen konnte. Ernst starrte mich an und auch die Milchreisbubis hinter ihm. „Jaja, ich weiß ich hätte dir nicht ein Herz hinters Ohr mit Nagellack malen sollen, aber es sieht ganz süß aus. Außerdem habe ich bemerk, was für eine Null.“ Betonung auf null. „Du im Bett bist, da war der Nachbar ein wahrer Mann, der hatte nicht so eine Salami wie du trägst.“ Er wurde rot im Gesicht. Hinter ihm ein leises Lachen.
„Schlampe.“
„Hat sich deine Frau auch wegen Sex von dir getrennt?“ ein klatschendes Geräusch, dann war meine linke Backe etwas roter, als die rechte.Sie fand das sehr belustigend und kicherte. „Danke, könntest du die Behandlung auf der anderen Seit weitermachen, sonst muss ich halbfertig hier rumsitzen, da wird sich dein Chief aber sehr wundern.“
„Gleich wirst du, ehrlose Mörderin, die große Ehre haben mit unserem Direktor von unserem Großkonzern zu sprechen. Er ist der Mann, der sich für die Ideale unseres Landes und der Firma einsetzt. Ihm haben wir unseren Reichtum und Wohlstand zu verdanken Hoffentlich weißt du dies auch zu schätzen.“ Er stand auf und gab über Funk weitere Anweisungen an seine Leute. Innerlich hoffte ich, dass nicht noch mehr von der Security kamen, denn ich hatte nur wenig Lust mich vor einer ganzen Foot- Ball-Mannschaft rechtfertigen zu müssen. Und da kam der Präsident, in einem einfachen jeansblauen Anzug mit einem leichtgelbenem Hemd. Er sah aus wie ein Affe mit seinem langen Gesicht und den lächerlichen Segelohren. Mit ihm betraten noch etwa siebzehn weitere Security den Raum und stellten sich um uns, den Tisch und dem Sofa.
Er lachte, ein hohles Hahaha. „Da ist ja unsere Unruhestifter. Von deiner Aktion heute Morgen war ich sehr beeindruckt. Zwar ist ein materieller Schaden entstanden, aber: Hut ab! Wo hast du das gelernt? Doch nicht etwa im Gefängnis? Wir beobachten dich seit dem ersten Aufstand, den du angezettelt hast und ich muss sagen, du hast eine Menge durchgemacht…“
„Warum haben sie mich erst jetzt geholt, wo sie mich schon seit langer Zeit beobachten?“, unterbrach sie. Der Mann wollte definitiv Honig ums Maul schmieren. Er sagt zu viel.
„Nun, wir wollten dir ein kleines Angebot machen.“ Einer trat aus der Reihe mit einem Koffer in der Hand. Den legte er auf den Tisch und öffnete ihn, der Präsident entnahm ein Foto von einem Mädchen. Es sah mir verdammt ähnlich, ich kann mich nicht erinnern einen türkisblauen Pullover zu haben, oder einen Ort zu kenne, wo eine große Weide steht. Ich erkannte den Plan. „Nein.“ „Du hast doch noch gar nicht alles angehört.“ Er legte es vor mir hin und lehnte sich selbstgefällig zurück. „Dies ist die einzige Tochter unseres jetzigen Machthabers, Molly Mannings. Die ist eines der wenigen Fotos, die jemals von ihr gemacht wurden, sozusagen eine Rarität, ich hatte da sehr viele Kontakte spielen lassen müssen, ehe ich es in die Finger bekam.“
„Obwohl sie so eng mit ihm zusammenarbeiten?“
„Ja. Wie du bereits bemerkt hast, sie sieht dir sehr ähnlich. Du sollst sie ersetzen und damit ihren Vater lenken. Natürlich nach unseren Willen. In letzter Zeit fängt er an, uns zu entgleiten. Ich habe fast alle Hände voll damit zu tun, dass er bei Laune bleibt. Aber das ist nicht alles, einige Zeit vorher sollst du, zusammen mit noch einigen anderen, ein paar Leute aus dem Weg schaffen.“
„Als Eignungstest?“
„Ja, das auch. Aber auch wenn du bei Mannings bist sollst du auf unseren Geheiß einige beiseite schaffen, oder mit deinem Charme verzaubern. Die echte Molly ist still und redet wenig. Mach sie zu einer geheimnisvollen Schönheit, bei der man meint gut aufgehoben zu sein und freunde dich mit den anderen Kindern von Machthabern an, damit du die Pläne der Eltern ausspionieren kannst.“
„Was soll dabei für mich rausspringen, abgesehen davon, dass ich meine Grundsätze ändern soll.“
Da lächelte der Präsident von EPON nur an, noch mehr Affe. „Tja, ich könnte dich sofort wieder zur Polizei schicken, dort würdest du dich dann vor dem Gericht beweisen müssen, die würden dich dann auf Schadenersatz und mindestens weitere fünf Jahre verklagen.“ Er holte einen weiteren Umschlag aus dem Koffer. „Zudem: was glaubst du wie viele Leute, die ärmer dran sind als du, konsumieren Drogen und bauen welche illegal in ihren Balkonkästen an, wie geht es eigentlich dem Typ, bei dem du die Waffe gekauft hast? Hat er schon ein Mittel gegen seine Rückenschmerzen?“
Da musste ich unwillkürlich anfangen laut zu lachen. Der Mann war erstaunt,was dann in Ärger umschlug, weil er mir zeigte hat, wie erstaunt er gewesen war.
Sie lachte das Lachen, hart, wie eine Frau, die viel mitgemacht hatte und nichts mehr verlieren konnte.
„Jetzt haben sie doch gerade versucht mich zu erpressen? Ach, ich dachte sie würden was anderes versuchen, weil ich sie für schlauer gehalten habe. Ich dachte sie würden mich an ein Bett fesseln und mir stundenlang erzählen wie sie an die Spitze kommen konnten. Das wäre immerhin Folter gewesen, aber ihre Erpressung lässt mich da ganz kalt. Wirklich zu lustig!“ Ich lachte weiter. „Dann sind die Informationen, dass ihnen das wohl andere Menschen, die ärmer sind als sie, sehr zu Herzen liegt, falsch?“ Ich hatte mich gefasst und nickte.

Es tut mir Leid ihnen das sagen zu müssen, aber nicht alles was ich tue macht Sinn, noch meine ich es beziehungsweise sie ernst. Meinetwegen könnten alle Menschen hier in der Stadt verrecken, ich bin durch die Gesellschaft andere Menschen nicht an Informationen oder Erlebnissen angereichert. Was wollen sie jetzt tun?“ Durch meine Richtigstellung waren seine Informationen nicht mehr als der Dreck unter seinen Schuhe wert .
„Dürfte ich noch eine Frage stellen, ehe ich im hohen Bogen rausfliege. wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich viele Menschen töten muss?“ Einer der Milchreisbubis trat hervor.
„Als Killerin in unseren Reihen wirst du sehr viel zu tun haben, manchmal sind wir so beschäftigt, dass wir noch nicht mal Zeit zum scheißen haben.“ „Willi, wer hat ihnen erlaubt unaufgefordert zu reden, das hagelt Nachtschichten!“, wies ihn Ernst gleich zurecht.
Der Präsident dachte noch nach. „Ich will dich aber in meinem Plan haben. Ich weiß, dass ich es mit dir schaffen kann. Mit dir kann ich meine Pläne erreichen: die Weltherrschaft!“
War ja klar: größenwahnsinnig. Wie schon die Kaiser, Könige und sonst wer vor ihm.
„Wie wollen sie mich mit ihr austauschen, sie können Molly ja schlecht entführen, so gut wie sie bewacht wird und nie in die Öffentlichkeit geht.“
Sein grübelnder Ausdruck verschwand, seine Augen leuchteten, braun. „Aha, hast du mit der Möglichkeit gespielt bei meinem Ziel mitzumachen.“ „Naja, was würde schon passieren, wen nicht?“ „Naja, ich kenne da eine Firma, die ich seit ein paar Jahren mit Steuererklärung erpresse, sie äschert Leichen ein. In einem Metallsarg würde ich dich dann lebendig einäschern lassen, ich denke mir, die können das so aussehen lassen, als wäre es ein kleiner Unfall gewesen. Du weißt schon, zu viel Alkohol, du rutschst in den Sarg und wirst bewusstlos. Dazu wird ein Mitarbeiter angewiesen, dass er gleich die Maschine probehalber anschalten soll. Am Ende bleibt von dir nicht mehr als, nun ja, deine Asche.“ Diese Vorstellung war nicht sonderlich erschreckend für sie.
„Also, ich habe mich entschieden.“,
ich setzte eine sehr sehr ernste Miene auf. Noch ernster als Ernst. Verdammt noch mal, mit dieser Miene hätte ich mich selbst bescheißen können.
„Auch wenn ich bezweifle, dass sie mich einäschern können, ich gehe auf ihr Angebot ein. Aber in einigen Punkten bestimme ich selbst: erstens ich möchte nicht dass in EPON über meine Vergangenheit weiter geforscht, oder geredet wird. Dann: Anweisungen was ich zu tun und lassen habe werde ich nur von ihnen persönlich entgegennehmen, falls sie dies nicht tun, wundern sie sich nicht über eventuelle Folgen.
Und drittens: ich möchte einen anderen Namen.“
Ich konnte sehen, die Miene meines Chefs verfinsterte sich mit jedem Satz. Mal sehen, wie er das schluckt. Und tatsächlich schluckt er, bevor er beginnt: „Nun gut, alles ist verständlich. Aber wieso möchtest du anders heißen? Ich meine doch“ er nennt meinen Namen „ist ein guter Name! leicht zu merken, man hat ihn schnell zur Hand!“ „Aber ich habe ihn mir nicht selbst ausgesucht. Er wurde mir gegeben als ich noch nicht die Bedeutung von Namen verstand. Jetzt denke ich, für mich selbst zu entscheiden zu können.“ Er lächelte mich an, er verstand mich in diesem Punkt.
„Ich möchte Kamiya Mortimer Shin sein.“
Er lächelte und bedeute Ernst mich loszubinden. Er holte eine große Schere. Der Präsident stand auf.
„Viertens: Als ihre Killerin bestimme ich, was ich anziehe.“ Er entgegnete:
„Wenn du Molly bist, bestimme ich, welche Kleider du trägst.
Und zweitens: ich bestimme das Team, in das du kommst. Drittens: deinen persönlichen Mentor suche ich mir aus, du musst ihm bedingungslos gehorchen und kannst ihn um Rat fragen. Wir werden es so einrichten, dass ihr beide immer im Kontakt steht.
und viertens:“ Er war an der Tür, als er die Bombe platzen lässt: „Du bist ein Killer, keine Killerin.“
Ein Junge, kein Mädchen. Meine Natur verleumdet. Dieses Arsch! Sollte sie Ernst jetzt mehr hassen oder den Affenmann?
Ernst stellte sich dann später vor, als sie in einem schwarzen Wagen saßen. Ich habe keine Ahnung, was passieren wird, ich lasse mich nur fahren, wie betäubt. Aus Höhen fällt man sehr tief, ging es ihr durch den Kopf.
Ernst hieß tatsächlich Ernst und er war der Mann aus der Security, der si in ein Team zuweisen würde. Nach einigen Tests. Er war also der Mentor. Sie würde nur auf den Worten des Präsidenten hören. Da konnte Ernst noch ernster werden. Vorerst dürfe sie noch eine Frau bleiben, erklärte er,sie kamen in einem kleinen Geschäft an, es war hell und sehr professionell. Dort entkleidete man sie und sie nahm auf einen Stuhl, den man auch von Zahnärzten kennt platz. Ein großes Licht strahlte. Dann wurde gelasert, was das Zeug hielt.
Sie dachte: Ich sollte ihnen wohl sagen, dass ich nicht aus meinem natürlichen Zustand enthaart werden kann. Doch ihnen zuliebe zerstörte ich meine Haarwurzel im Schambereich, an den Beinen und unter den Achseln.
Nägel wurden gefeilt, geformt polieren, die Brauen gezupft. Pickel hat sie keine. Sie schminkten Kmiya nicht. Dann schnitten sie noch das Haar.
Es war kurz und ein Männerhaarschnitt. Man konnte jetzt nicht sicher sein, ob sie ein Mann oder eine Frau war.
Ich hasste die Leute, die mir die Haare schnitten, oder die Nägel feilten. Ich hasste auch Ernst, der mich so sehen musste, auch meinen Chef hasste ich. Ja, ich würde mich rächen. Wie, das würde mir garantiert einfallen.
Dann bekam sie schwarze Übergangskleidung. Von Ernst, sie war zu groß, und in ihnen vermutete jeder einen zarten Jungen. Danach fuhren sie in ein Geschäft für Herrenbedarf, man schien Ernst zu kennen, die Frauen waren sehr höflich. Weiß, weiß!. Alles ausgesuchte war entweder weiß, oder nicht salontauglich. Und sie könnte aus einem Fantasieroman entsprungen sein.
Ich wählte einige weiße Anzüge, mit passenden Schuhen. Auch Herrenunterwäsche musste ich tragen. Ich bat Ernst, noch in eine Kosmetik-Abteilung gehen zu dürfen. Er lehnte ab. Wir gingen noch kurz in die Frauenabteilung, wo ich umgeben war von Seide, Samt und anderen edlen Stoffen. Tiefe Abendkleider, V-Ausschnitte in Ringelpullis und Absätze, ja, hier war ich eindeutig zuhause. Von dort hatte ich allerdings nur die Auswahl auf Pullis und Hosen. Sie sollten für mein Trainingslager sein. Schwarze Dreiviertellangarm-Pullover mit Bootcutausschnitt, sowie schwarze Capri-Hosen. In seiner Gnade, durfte ich mir noch Kleid meiner Wahl aussuchen, ich behielt es gleich an. Wir gingen hinaus, ohne zu bezahlen.
Im Lager sollte mir beigebracht werden zu killen. Mit mehr Waffen umzugehen. Sprengsätze zu bauen und zu entschärfen. Vielleicht auch einen Panzer zu Fahren. Ich sah ernst misstrauisch an, welche Prüfung hatte ich zu bestehen? Was für Gefahren hatte ich zu meistern. Und wie würde ich mich als Junge im Team machen? Ich meine: ich musste jetzt gemeinsam mit anderen arbeiten.
Dies war vorher noch nicht so. Sie war immer allein gewesen. Was seine Vorteile hatte. Sie saßen später im Auto und fuhren einen sehr hohen Berg hinauf. Sie konnte sich gar nicht erinnern, dass es in der Stadt überhaupt Berge gab. Naja, wenn man im Slum blieb, dann erlebte man da ja auch schon genug, man kann ja nichts wissen, wenn man sich nie vom Fleck bewegt. Bei der Fahrt kam das Auto nicht mehr an den Slums vorbei, vielleicht fuhren sie mit Absicht einen großen Umweg.
„Wo sind wir hier?“, fragte Kamiya, ihr Blick raus zur Fensterscheibe. Er schien mit der Frage gerechnet zu haben. „Wir kommen jetzt zu einem alten Herrenhaus im Renaissance-Stil. Es ist das Anwesen irgendeines verstorbenen Grafen, der es EPON vererbt hat. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet, denn eigentlich sollte es eine Nichte von ihm erben. Warum er es nicht gemacht hat, wissen wir nicht. Er starb an einem Gehirntod.“, erklärte er lang. Nicht das was ich wissen wollte.
„Nein wo GENAU sind wir in der Innenstadt, Vorstadt? Ich war noch nie hier.“
„Wir befinden uns nun exakt genau zwischen Nyon und Genf.“
„Aber wo sind die Felder? Warum habe ich jetzt nur Stadt gesehen?“
„Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte auf einen Quadratkilometer. In den letzten Jahrhunderten ist sie sehr stark angestiegen. Wir hier in der Schweiz haben es noch sehr gut. In Deutschland oder Italien zum Beispiel haben die gar kein Land mehr, wo kein Haus steht. Wir Schweizer waren halt schon immer sehr bewusst für unsere Umwelt. Nicht zu viel und auch nicht zu wenig.“
„Ist die Bevölkerungsdichte in allen Ländern so groß?“
„Nein, nur in Europa, wir haben sehr viele Menschen aus Afrika damals, bei der globalen Erderwärmung zu uns aufgenommen. Die wären in der Hitze einfach verbrannt. Die Tagestemperatur ist immer höher angestiegen, heute liegt sie bei etwa siebzig grad im Winter. Wir nennen Afrika nur noch das Feuerland, im Sommer toben dort Brände, jeden Tag, außer in der Regenzeit, dort kühlt es dann auf etwa dreißig Grad ab, wir besuchen es wirklich nur im Winter, oder in der Regenzeit. Aber solltest du das nicht wissen?“
Er sah mich sehr komisch an, als wäre ich ein wesen vom anderen Stern.
„Von wo? Ich bin noch nie in die Schule gegangen.“
„Ja, aber haben das dir nicht deine Eltern erzählt, als du danach gefragt hast? Dies ist ja nicht seit ein paar Jahren so, sondern seit über hundert Jahren schon der Fall!“ Darauf wollte sie keine Antwort geben und starrte weiter aus dem Fenster hinaus. Sie fuhren jetzt entlang einer großen Mauer, sie war schätzungsweise zehn Meter hoch. Das muss das Haus sein. Nach mehreren Kilometern kamen wir an ein Tor. Es war mit sehr vielen Ranken umgeben, hier und da erkannte man ein Seepferdchen.
Was dann folgte war ein weiterer weiter Kiesweg, es dauerte eine gefühlte Stunde, ehe sie das Anwesen erreichten. Um uns herum war ein kleiner Wald. Dann öffnete er sich und da waren nur noch die Wiese und das kleine Schloss. Ernst hatte mit Anwesen untertrieben.
„Gibt es hier auch einen See?“
„Ja, aber ich glaube nicht, dass du genügend Zeit findest, ihn zu sehen.“
Beim Schloss angekommen, waren erst mal ein Haufen Menschen um uns rum, mit denen sie recht wenig anfangen konnte. Sie wurde in einen riesigen Raum mit einem Bett und einem Nachttischchen gebracht. Das sollte wohl das Schlafzimmer sein. Es war mit Marmor verkleidet und im Barock ausgestattet. Die Außenfassade war in einem Orangeton, den man Morgenröte nennen konnte, es gab zwei Kuppeln, unter diesen Kuppel waren zwei runde Zimmer, was man von außen allerdings nicht sehen konnte. Von diesen Kuppeln gingen zwei große Flügel ab, in einem von ihnen war ich untergebracht. Man zeigte das großes Schlafzimmer, das Bad, die eigene Trainingshalle und zu Schluss den persönlichen Ankleideraum, in dem schon alles untergebracht worden war.
Deswegen also ganz zum Schluss.
Sie sollte sich vorbereiten zu Essen zu kommen, man gab ihr eine Viertelstunde salontauglich zu sein. Sie bedankte sich und bat die Bediensteten sich zurück zu ziehen. Sie war erschöpft und heulte Rotz und Wasser.
Warum habe ich bloß eingewilligt? Aus Trotz, aus Angst? Ich habe eingewilligt, als ich sicher war, dass es ein gutes Leben war. Weil ich alle Spielregeln noch nicht kannte. Ich wette während des Essens wird mir Ernst noch mehr unangenehme Fragen stellen. Essen? Ihre Miene verzog sich bei diesem Gedanken.

Kosmischer Energie, die in der Natur liegt, in frischer Luft, auf den Grund vieler Seen. In Seen haben sie die Eigenschaft mithilfe von Muscheln zu Perlen zu werden. Mit ihnen kann man sogar kosmische Energie in Städten einfangen. Sie hatte immer eine Perle bei sich normalerweise, deren Kräuseln auf der Oberfläche sie faszinierte. In den neuen Kleidern steckten keine Perlen in den Taschen. Sie weinte weiter.
Plötzlich strich ihr eine warme Hand beruhigend auf der Schulter. Erschrocken sah sie auf. Einer der Bediensteten hatte sich ans große Bett gesetzt und lächelte tröstend. Sie fragte ihn wie er hieß, er runzelte seine Stirn und nahm die Hand zurück um fieberhaft in seiner Tasche zu suchen. Ein Zettel und einen Stift. Dann begann er langsam Buchstaben aufzumalen. Seine Schrift war krakelig und ein paar Buchstaben hatte er weggestrichen, auf dem Blatt stand Jerome. „Du kannst nicht reden?“ er nickte.
Mir wurde klar, dass er der perfekte Diener war, man sah ihn nur und hörte ihn nicht. Er stand vom Bett auf und gibt durch die Tür zum Ankleideraum und holte einen Anzug mit passender Unterwäsche, Schuhen, Hemd und so weiter. Dann verschwand er und ich zog mich um. Bei der Krawatte half er mit, sowie beim Sakko.
Am Ende vorm Spiegel sah ich aus wie ein Mann, ich war noch nie dick gewesen und so stand ich nun, Jerome schüttelte noch den Kopf.
„Was fehlt den?“ Er verschwand in eine Tür, bei der Besichtigung war es als Personalzimmer vorgestellt worden. Anscheinend schlief Jerome dort.
Dann kam er mit einer Vase raus, der Strauß bestand aus weißen Lilien mit einer einzigen Blauen. Diese holte er aus dem Gefäß und schnitt mit einer Schere, aus seiner Hosentasche, etwas kürzer und steckte mir diese in die Westentasche. „Oh, Dankeschön! Du magst anscheinend Blumen, oder?“ er nickte und lächelte. Er mochte alles was schön war.
„Dann will ich dir was zeigen.“ Sie nahm ihn die silberne Schere aus der Hand und konzentrierte sich. Zuerst ordnete sie die Grundelemente so an, dass sie eine Kugel bildeten, dann formte sie die kleinsten Teilchen zu einer Blüte mit zarten Blättern. Kamiya gab sie ihm und er schien sich nach seiner Verwunderung darüber zu freuen. „Pass gut darauf auf, nicht das man sie dir wegnimmt!“ Er nickte und ging wieder in seine kleine Kammer. Dann führte er seine Meisterin durch das Herrenhaus zum Essen.
Das Essen, es waren noch mehr Leute eingeladen, auch der Präsident war mit dabei. Ich warf einen erstaunten Blick zu Ernst, doch er ignorierte mich. „Ah, da bist du ja, Mortimer ! Darf ich dich mit den Herren und Damen Direktoren bekannt machen? Das ist Michelle Canan.“ Er wies auf eine Dame im roten Kleid. Sie war sehr stark geschminkt und trug ihr blondes Haar hochgesteckt. Neben ihr stand ein Mann im smaragdgrünen Anzug. Pichlers, ein unbedeutender Polizeipräsident. Hänge wurden geschüttelt. Sie blickte mir ganz tief in die Augen.
„Ah, Michelle erinnerst du dich an das wundervolle Osterbankett letztes Jahr? Da hattet ihr Pfau im Aspik serviert.“ „Ja und weißt du noch, wo Herr Liguster bei der Jagd aus Versehen ein Eichhörnchen vom Baum schoss? Ich fand das so amüsant! Waren sie schon mal jagen, Mortimer?“ Sie zeigte an Kamiya Interesse, doch ob ich es nicht Probleme mit sich bringen würde? Wenn die frau herausfand dass Mortimer ein Mädchen war dann könnte das in ein ganz großes Fiasko enden! „Ach kommen sie!“, unterbrach Pichlers, ehe Kamiya zur Antwort ansetzen konnte. „Wir alle hier wissen, dass sie die beste Jägerin, zu Fuß, wie auf dem Pferde sind, also beschämen sie doch nicht unseren jungen Kameraden hier. Wissen sie, Mortimer ich kenne niemanden der besser und genauer Jagd, als unsere liebe Michelle. Und da ist ja mein alter Bekannter Smith!“ Und schon war der Mann verschwunden. Auch der Präsident war schon bei irgendjemanden anderen, den er Minister von Kultur und Sport nannte und ging. So waren Michelle und das verkleidete Mädchen allein. „Sind sie schon oft hier gewesen?“, fragte Mortimer sie. „Leider nein, es ist so schön hier. Wissen sie Mortimer, es ist ein Kulturerbe. Herr Fuchs hat nach dem Tod des Grafen William dafür gesorgt, dass es restauriert wurde. Es ist eines der ältesten Häuser Europas. Nur sehr wenig werden hierher eingeladen. Waren sie schon oft hier?“ Beide durchschritten den Festsaal und klang Musik.
Es war ganz klassische, etwas von Wagner. „Heute bin ich zum ersten Mal hier. Ich bin vor gerade mal einer halben Stunde angekommen, wollen sie tanzen?“ , machte Mortimer ihr das Angebot lächelte freundlich und hoffte, dass sie charmant wirkte. Sie nahm die angebotene Hand und und wir fegten im Federschritt über den Boden.
„Sie können ganz gut tanzen, wo haben sie das gelernt?", fragte sie Mortimer, während sie gleiteten. Sie suchte eine Antwort, die Wahrheit wäre ... irritierend gewesen.Mau „Sagen wir mal so, ich bin oft viel alleine auf reisen gewesen un so hab ich hier und da was gelernt" „Ach wirklich? Sie sind ein interessanter Mensch, reisen sie gerne?", sie schien jedes Wort aufzusaugen. Diese Frau kann sehr beängstigend sein.
„Ja, wussten sie das Wagner sich von Tieren inspirieren ließ? Bei diesem hier dachte er an Schwäne.“ Sie lachte. Die anderen Paare gingen immer weiter an den Rand der Tanzfläche, die Performance trieb sie zur Seite und ließ sie staunen.
Zum Ende tanzten nur Michelle und Mortimer.
Beim Ausklang der Musik klatschten alle und gratulierten. Sofort war Michelle von Menschen umzingelt. Kagamiya sah nur zum Präsidenten, der Affe lächelte höhnisch und da wurde klar, sie sollte sich gut mit ihr verstehen. Ihr Augen wanderten durch die Menge, suchten nach Ernst, auch er lächelte ihr zurück.
Da wusste ich: Verdammt, mein erstes Opfer war Michelle.
Sie entschlüpfte der Menge und ging auf ihren Chef zu, der am Rande stand und ein Sektglas in der Hand hielt. „Was soll das?“, verlangte sie zu wissen. Er trank einen Schluck, einer der Servienten bot ihr auch Alkohol an. Sie lehnte vorerst ab.
„Michelle mag dich. Vielleicht können wir sie fragen, ob sie dich heiraten will?“
„Aber ich werde ihr nie genug Mann sei, wie sie nur zu gut wissen.“
"Du sitzt nachher beim Essen auch neben ihr, lass sie nicht fallen, sonst wird sie auf Rache sinnen.“
„Ich kann nichts essen, ich bin zu aufgebracht! Lass mich bitte entschuldigen.“
„Nein, du wirst essen müssen, Ernst hat mir gesagt, dass du Heute noch gar nichts zu dir genommen hast!“
„Dann setzten sie mich bitte nicht neben ihr.“ Er wurde weich. „Na gut, dann setzte ich dich neben eine andere Dame und dann gehst du früh schlafen! Morgen hast du viel zu tun.“ Er schaute sich um und entdeckte eine weitere Frau.
„Veronika Prequel, ich wusste doch, dass du kommen würdest! Darf ich dir meinen Vertrauen und Freund vorstellen: Mortimer.“ Noch mehr Händeschüttelnd, auch Veronika schaute mich mit tiefem Blick an. Auch sie hatte ihr blondes Haar hochgesteckt und trug zu ihrem dunkleren Teint ein hellgrünes Kleid.
„Dewey, von wo hast du diesen Prachtkerl erwischt? Ich dachte schon, du willst mich mit langweiligen alten Menschen, wie du es bist, umstellen.“
„Ach mal hier, mal da, wenn man etwas rumkommt lernt man viele Menschen kennen. Dewey habe ich aus Genf entführt, um ihn euch hier vorzustellen.“
„Auch du siehst ja ganz schnuckelig aus!“ Sie kniff Mortimers Backe einmal fest, man eine Frau mit Mannsgriff.
„Ich hörte Veronika, dass du gerade von einer Grippe auferstanden bist. Wie ist denn das Passiert?“
„Ja, ich war noch nicht mal sicher ob ich heute hierher komme. Ich war am Sonntag vergangene Woche bei meiner Freundin Lucy Slawe, du weißt doch, bei ihr zieht es immer schrecklich! Da saßen wir also bei Tee und Gebäck, da kippte ich plötzlich um. Später stellte der Arzt fest, dass ich stundenlang im Zug gesessen haben muss. Ich hatte gar nicht bemerkt wie schnell die Zeit vergangen sein muss.“ Da erzählte mir Veronika noch bis zum Essen über die Gefahren, wenn man in der Zugluft sitzt und welche schreckliche Krankheit sie schon alles hatte. Das Thema war gänzlich uninteressant, aber das praktische bei Veronika war, man braucht nur hin und wieder ein Wort einwerfen und sie unterhielt sich beinahe ganz von selbst!
Sie aß widerwillig und musste an das arme Tier vor sich auf dem Teller denken, das sie zerstückelte und in eine Kräutersoße tunkte. Fast bildlich konnte sie sich vorstellen, wie es kurz gequiekt hat vor Überraschung, als seine Hirn den letzten Nervenreiz noch zu einem Todesschrei an das Maul schickte. Ich bin Tod. Die Frau neben Mortimer erzählte von Schönheits-OPs und Stars. Das war ihr egal, fand sie unwichtig. Ihr ist übel. Michelle starrte zu Mortimer rüber. Das war egal. Ernst und sein Chef sahen sie entgeistert an.
Ach verdammte scheiße, die können mich Alle mal am Arsch lecken.
Trotzdem riss sie sich nicht ein wenig zusammen. Ein Page kam und legte mir sanft die Hand auf die Schulter, um sich bemerkbar zu machen. „Entschuldigen sie mich bitte mein Herr, aber sie sind sehr bleich im Gesicht, ist ihnen nicht wohl?“ Ich sah ihn an, erst jetzt fiel mir ein, dass ich im Anzug saß. Aber ich griff den Gedankenfaden auf. „Ja, ich glaube mir ist nicht so wohl. Könnten sie mich bitte auf mein Zimmer geleiten? Entschuldigen sie mich bitte!“ , erklärte sie den Menschen am Tisch und da sah Kagamiya ihn, Jerome. Er stand an einer Marmorsäule und hielt einen silberner Teller mit einer silbernen Servierhaube darauf. Er lief beschwingt vorüber.
Ich hatte das Gefühl, das er mich aus dieser Situation am Esstisch gerettet hat. Er hat sicherlich den sprechenden Serveur auf ihr bleiches Gesicht aufmerksam gemacht und ihm geschrieben, sie von der Gesellschaft wegzuholen. Sie war ihm dankbar. in ihrem Empfangszimmer setzte sie sich auf ein kleines Canapé, dort wurde sie von Ernst sehnlichst erwartet.
Er ist der Mann meiner Träume. Meiner Albträume. Ich hatte nicht gemerkt, dass er vor mir aufgestanden war, hatten wir einen Umweg zu meinem Zimmern gemacht?
Er hob eine Augenbraue und sagte ganz ernst, als der Bedienstete verschwunden war: „Du flüchtest?“ Sie hob exakt als ein Spiegelbild die Braue. Etwas kam.
„Das muss jetzt sein. Ich vertrage kein Essen.“
Wie in Zeitlupe sank sie auf die Knie und tauchte den blanken, spiegelnden Boden blutrot. Er sah kommentarlos dabei zu. Dann bewegte er sich zum Tisch und klingelte mit der Glocke. „Bist… bist du … erstaunt?“, fragte sie ihn am Fußboden. „Eure perfekte Waffe hat e-einen Schaden, einen Makel.“
„Ja, das hast du, du bist leider nicht makellos, aber ich habe den Präsidenten schon gewarnt, das was bei dir nicht stimmen könnte. Jeder Killer hat ein Knacks irgendwo im Oberstübchen. Dass du aber ein körperliches leiden noch dazu hast hätte ich nicht erwartet. Ich hatte dich die letzten drei Jahre nach deiner Ausweisung beobachtet und merkte so einiges, aber der Präsident sah dich nicht als Hindernis, sondern als Fortschritt. Zu einer besseren Spezies. "
(Den Tod ins Auge zu blicken und zu wissen, dass ist das Ende. So was könnte ich nicht. Ich mag zwar ein ruhiger Zeitgenosse sein, aber das… würde mich umbringen, ich würde durchdrehen. Schon jetzt zittern mir die Beine, weil ich weiß ich muss sterben. Aber ich habe doch noch so viel vor, noch so vieles will ich tun, will ich noch sehen.
Donnie Brasco mit Johnny Depp.)
„Ach ja, muss ich dann als Ausrede im Team dann Tabletten schlucken, damit sie denken ich bin so krank, dass ich nichts essen kann? Normale Menschen konsumieren, ich bin kein normaler Mensch und das weißt du, Ernst.“
„Da hast du Recht, aber wir haben eine Lösung für dieses Problem gefunden.“
Er zauberte einen weißen, dicken Umschlag aus seinem Revers. Händigte ihn mir sogleich aus. Darin befanden sich ein Ausweis, Geburtsurkunde, Schulzeugnisse und noch eine Menge mehr, meine neue Identität. Sehr interessant. Es war auch ein kompliziertes Formular für eine Magenspende.
„Du hattest einen schweren Magentumor, sodass du einen Neuen bekommen hast, von uns natürlich. Als Gegenleistung arbeitest du für uns. Das könnte auch die Tabletten erklären, die du noch bekommen wirst. Zudem machen wir morgen einen kleinen Ausflug in ein Krankenhaus, wo du drinnen lagst und dort eine kleine Probeuntersuchung machst. Natürlich weit mehr als es normal gewesen wäre nach einer OP. Wir brauchen noch ein paar biologisch Daten.“
Sie schichtete die Papiere durch, ordnete in sinnvolle Päckchen.
„Ich habe einen Bruder und ein Mutter, aber es sind noch keine Namen vorhanden, warum nicht?“
„Du hast sie sehr früh verloren und erinnerst dich nicht mal mehr an ihre Namen, du warst bis zu deinem 18. Lebensjahr traumatisiert, biss du plötzlich aufgewacht bist in der Badewanne. Seitdem lebst du wieder unter Menschen, aufgrund von Magenbeschwerden bist du zum Arzt und der schickte dich zur besagten Klinik. Jetzt hast du nach einem halben Jahr, endlich genug Kraft, dich wieder in die Gesellschaft einzuleben, bist vorerst noch kränklich. Deine Kameraden sind darauf gefasst und werden dementsprechend handeln.“
Na klasse! Da werde ich garantiert das Muttersöhnchen sein.
„Ich habe keine Freundin.“ Es platze wie eine überreife Melone.
„Willst du eine, das ließe sich einrichten.“
„Nein nein, es war nur eine Feststellung. Ich möchte keine.“
„Oh, es wäre aber eine gute Idee. Dann wärst du, nun ja, ein Stück mehr realer. Wenn du verstehst was ich meine?“ Sie seufzte nur. Er plante weiter:
„Ich meine, dann könntest du dich nun ja, Austauschen mit den anderen, dann kennst du das Gefühl, jemanden zu haben, der auf einen zuhause warte. Ich kenne da auch schon die Perfekte Kandidatin: Michelle Canan!“
Der Typ muss sie wirklich sehr hassen, wenn er schon diese Frau vorschlägt. „Von wo soll ich sie denn kennengelernt haben? Michelle ist doch so was von höhere Gestüt, als so ein arbeitsloser Krebskranker.“
„Michelle ist eine Frau, der Mann alles zutrauen kann! Auch so eine Romanze! Aber es gibt da noch andere Probleme, nein also jemanden aus dem gemeinen Volk. Vielleicht eine Prostituierte?“ Er hatte das Denkergesicht aufgesetzt.
„Ernst, eine Frage noch zu meiner Freundin, lach bloß nicht! Was ist, wenn sie mehr will?“
„Machst du dir Sorgen, weil Michelle so auf dich reagiert hat? Na, dann gib ihr doch mehr. Gib ihr alles, danach darfst du sie auch umbringen.“
Das klang so, als durfte ich mich durch die Bordells vögeln und am Ende sagen: Sorry, hab kein Geld und sie abknallen. Das heiße ich nicht gut. Obwohl doch, jetzt hatte ich die Erlaubnis! Aber:
Sex? Wohl eher doch nicht.
Die Blätter raschelten weiter und da fragte sie spontan, wie viele Menschen es wohl brauchte, um ihre jetzige Existenz beglaubigen zu können. Tausende? Hunderttausende? Ernst sah, dass sie fertig war und redete weiter über ihre nähere Zukunft: sie würde eine Menge über die Handhabung verschiedener Schusswaffen lernen, mehr über Gifte und welche Wirkung sie auf menschliche Körper haben. Zum Beispiel. Sie würde Kampfkünste erlernen und über deren Geschichte wissen. Würde ihre Verkleidungskünste erweitern und vieles mehr.
Aber alles erst nächste Woche, für Morgen stand die eine Untersuchung und für die nächsten drei Tage Unterricht in Benehmen und Etikette, sowie Männerkunde. Kamiya fühlte schon, wie die Last der Aufgaben auf ihren Schultern drückte.
„Ich will raus.“, unterbrach sie den Redefluss der nicht abnehmen wollte.
Wie abgesprochen antwortete er: „Nein, du darfst nicht.“
„Ich möchte noch etwas einkaufen und jemanden bestimmtes besuchen.“
„Nein, du hast dich eben von den Gästen entschuldigen lassen, alle denken, du bist krank. Da darf ich dich unter keinen Umständen hier raus lassen!“
„Ich will raus!“, beharrte sie. Der Kampf ging etwa weiter so fünf Minuten. Dann gab er wie erhofft auf. Doch er wollte sie begleiten. Ihr war das egal und so zuckten ihre Schultern. Sie konnte raus, soll er doch mitkommen. Sobald sie eine Waffe in die Finger bekam, ist sein Leben vorbei. Jerome half wieder. Er winkte ab, als sie eine Dankesgeste machen wollte. Mein Chef konnte ihn jederzeit feuern und dann wäre er arbeitslos. Das wäre schlimm für ihn.
Im Wagen hatte ich mir gewisse Gedanken gemacht, ich trug das elegante Kleid von vor dem Essen, welches ich auf dem Hinweg auch anhatte. Ich hatte Ernst gesagt, bevor ich ins Auto gestiegen bin, wohin ich wollte und jetzt genoss ich die schweigsame Fahrt nach ...
Kamiya wollte zu Rodriguez einen alten Bekannten. Er saß im Knast auf lebenslänglich. Er war der Sohn eines Mafiabosses, doch sein Vater hatte ihn übergangen und als Nachfolger seinen Enkel gewählt. Mit Rodriguez hatte sie sich sehr gut verstanden, er war nämlich auch der Meinung, die Menschheit solle verrecken, wenn auch aus anderen Gründen. Er war so eine Art Verbündeter, er musste von mir erfahren, dass ich, der Schmetterling, gefangen worden war. Sie erhielten von der Gefängnisleitung fünf Minuten Gesprächszeit, die aufgezeichnet wurde. normalerweise musste man eine Woche vorher beantragen dass man zu Rodriguez wollte. Alles wurde aufgezeichnet. Immerhin noch besser, als das Ernst mitkommen würde, ach je, er würde garantiert eine Kopie von den Band bekommen. Das passte ihr gar nicht!
Der Italiener war sichtlich erstaunt über den Besuch.
„Was machst du schon wieder hier? Wurdest du nicht erst entlassen? Geh schnell weg, sonst finden sie einen anderen Grund dich wieder einzukerkern. Oder gehst du nach Venedig in die Ferien?“
„Nein, leider nein. Ich muss nach Rom, aber ich schicke dir eine Postkarte!“
Es war ein vereinbarter Code. Wenn sie zur Hauptstadt ging, dann hieß dass das etwas mit EPON zu tun hatte. Postkarte war schlechtes und Paket war allerdings etwas Gutes.
„Am liebsten eines vom Kolosseum, mit wem gehst du nach Rom? Hast du etwa einen Freund?“
Er machte dieses neugierige Zeichen, so wie: hab ich doch gewusst!
„Nein, ich komme nicht so gut mit Männern klar. Oder habe ich dir das im Knast nicht gesagt? Wie geht es dir hier? Sind die Aufseher immer noch mies gelaunt und die Spaghetti klebrig?“
„Du weißt doch: Wenn die klebrig sind, möchte ich sie besser machen, doch sie lassen mich einfach nicht in die Küche! Dabei kann hier niemand so gute machen, wie ich.“
Beide mussten lachen und er fragte sie nach einer italienischen Zeitung. Er hätte sie gerne. Kein Problem. Sie unterhielten sich noch über ihre neue Frisur.
„Wieso hast du dein Haare wieder geschnitten, damit siehst du ja fast aus, wie mein Tölpel von Sohn! Non, das geht nicht. Wer hat dir das geschnitten?“
Sie sagte, ein Bekannter, der es fast nicht über das Herz gebracht hat, sie zu schneiden. Die fünf Minuten waren an dieser Stelle vorüber. Fast die ganze Zeit lief das Gespräch im alten italienisch ab. Sie dachte, sie hatte in diesen sechs Jahren den Polizisten eine Menge von der alten Sprache beigebracht. Ernst packte sie sofort wieder ins Auto und sie bat ihn um diese italienische Zeitschrift und etwas Papier. Papier bekam sie sofort, die Zeitschrift würde er noch besorgen. Dann gingen wir in einen Theaterladen und ich suchte eine schöne kleine, weiße Maske. Halbmaske. Sie verdeckt nur die Augenpartie und lässt noch genügen Bewegungsfreiheit. Im Auto zurück, schrieb sie einen kurzen Text, faltete ihn auf komplizierte weise und gab den Zettel Ernst, er sollte dies in die Zeitschrift tun.
3.
Fortsetzung folgt(?)



Infos der nächsten Tage
Ich war lange nicht mehr hier schreiben, es ist relativ viel passiert. Ich bin zu nem Bekannten gegangen und von dort haben wir nen Pc (den ich aktuell benutze) abgeholt, der nachteil ist -> kein Speicher alle Installationen gehen mir auf den Arbeitsspeicher, was alles wiederum langsamer macht. Toll! ganz toll!

Ich hatte meinen Abschlussball, irgendwie haben eine menge Leute gefehlt, der eine hatte einen schrecklichen Unfall aus der c (?)

Kann sein dass er das nicht überlebt, kann sein dass er für immer querschnittsgelähmt ist, kann sein dass er morgen einfach aufsteht und sein Leben wie davor lebt. ich weiß es nicht... will ich das wissen? ich weißes nicht.

Meinen Schlüssel verloren zu haben ist nicht sonderlich gut für mich, jetzt hab ich gestern doch tatsächlich mehr als eine Stunde draußen vor der Tür gestanden, bei der Wärme bin ich an den Fluss gegangen und hab die Füße ins Wasser gelegt. Dann hab ich zwar nicht geschwitzt, war aber trotzdem komisches Gefühl...
die ganzen Adern haben sich zusammengezogen und ich hatte rote Füße.
wie ein Indianer.

Bin jetzt hoffentlich häufiger da... glaube ich, denke ich, meine ich zu wissen.